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Ein Artikel von Michael Ziegler, erschienen online auf photovoltaik-guide.de am 12. März 2012
Energiewende ist ein großer Begriff. Der Ausstieg aus der Atomkraft ist damit gemeint. Weniger Abhängigkeit von teuren und schädlichen Öl und Gas mehr Strom aus Sonne und Wind. Eigentlich - oder ist das große Wort "Energiewende" doch nur ein Etikettenschwindel und dahinter steckt eine große Mogelpackung. Michael Ziegler hat sich in seinem Artikel mit dem Thema Energiewende befasst und nimmt selbst Stellung zur neuen Broschüre des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)Hier gehts zum vollständigen Artikel von Michale Ziegler. Quelle: Michael Ziegler (12.03.2012). Energiewende: Etikettenschwindel und Mogelpackung [online]. Verfügbar über:http://www.photovoltaik-guide.de/energiewende-etikettenschwindel-und-mogelpackung-25094 [Stand:22.03.2012, 12:17Uhr] weiter lesen
Wege zur 100% erneuerbaren Stromversorgung. Sondergutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen Januar 2011. Da steht viel Richtiges drinn. Eine gute Grundlage um sich mit den fossilen Betonköpfen zu streiten. www.umweltrat.de
Es stehen auch falsche Annahmen drinn, vor allem zur Photovoltaik:Die Kostenabschätzungen auf Seite 250 Abb. 4-47 sind veraltet und entsprechen nicht dem derzeitigen Stand des EEG. In 2011 liegt die EEG Vergütung für Solarstrom im besten Fall bei 28,74 EUR-Cent je kWh im schlechtesten Fall bei 21,11 EUR-Cent je kWh. In 2012 voraussichtlich bei 22,00 EUR-Cent je kWh. Die Studie rechnet für 2010 mit 44,00 EUR-cent je kWh und 2011 mit 40,00 EUR-Cent je kWh. Hier die korrigierte Grafik bei gleicher Lernkurve, die die ,,Realitäten" wiedergibt: Die Analyse auf Seite 342 ff zu den regionalen und kulturellen Aspekten kommt etwas schwachbrüstig daher und unterschlägt die Bedeutung der Demokratisierung einer Energieversorgung. Wird die Photovoltaik massakriert, und die Photovoltaik ist bisher die einzige Form der EE die einen demokratischen Ansatz verfolgt,... weiter lesen
Bei ihrem Jahrestreffen in Madrid hat die ,,European Photovoltaik Industry Association" (EPIA) errechnet, dass die Photovoltaik ca. 40 % des europäischen Strombedarfs abdecken könnte, wenn man die geeigneten Dachflächen komplett nutzen würde.
Als technisch geeignet werden 15 % der Fassaden und 40 % der Dachflächen bezeichnet.Dies sind ausschließlich bereits existierende Flächen, d.h. zusätzliche Flächen wie Photovoltaikanlagen auf ehemaligen Militärgeländen oder anderen Konversionsflächen sind in der Berechnung noch nicht enthalten. Um einen solch großen Anteil des Stroms durch Photovoltaikanlagen abdecken zu können wäre die Installation von 1500 GWp Photovoltaikmodule nötig. (Ausbau in Deutschland 2009 war bei ca. 3,8 GWp) Dass solch eine große Masse an Modulen nicht über Nacht installiert werden kann ist selbst der EPIA klar. Aber unter bestimmten Randbedingungen ist laut der Studie ,,SET for 2020 study" ein europaweiter Ausbau auf bis zu 390 GWp möglich.(SOE) weiter lesen
Stand 2010 Da müssen wir noch etwas üben.
Solar Bundesliga Tabelle2010 Solar Bundesliga weiter lesen
Die komplette Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien galt bislang als frommer Wunsch. Laut Umweltbundesamt könnte das Ziel schon 2050 erreicht werden - trotz des Mehrbedarfs durch Elektroautos. von Kai Beller Berlin
Der Strom für Deutschland könnte ab 2050 nach Einschätzung des Umweltbundesamt (UBA) komplett aus Wind, Wasser oder Sonne kommen. Das sei mit der bereits jetzt am Markt verfügbaren Technik möglich, sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth bei der Vorstellung einer Studie seines Hauses. Voraussetzung seien aber frühzeitige politische Weichenstellungen: "Je früher und entschlossener wir handeln, desto mehr Zeit bleibt und für die notwendigen technischen und gesellschaftlichen Anpassungen", sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth.Derzeit steuern erneuerbare Energien rund 17 Prozent zur deutschen Stromversorgung bei. Die Bundesregierung will deren Anteil bis 2020 auf 30 Prozent erhöhen, auch um die Klimaschutzziele zu erreichen. Bislang ist die Stromerzeugung für mehr als 40 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland... weiter lesen
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