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Bei ihrem Jahrestreffen in Madrid hat die ,,European Photovoltaik Industry Association" (EPIA) errechnet, dass die Photovoltaik ca. 40 % des europäischen Strombedarfs abdecken könnte, wenn man die geeigneten Dachflächen komplett nutzen würde.
Als technisch geeignet werden 15 % der Fassaden und 40 % der Dachflächen bezeichnet.
Dies sind ausschließlich bereits existierende Flächen, d.h. zusätzliche Flächen wie Photovoltaikanlagen auf ehemaligen Militärgeländen oder anderen Konversionsflächen sind in der Berechnung noch nicht enthalten. Um einen solch großen Anteil des Stroms durch Photovoltaikanlagen abdecken zu können wäre die Installation von 1500 GWp Photovoltaikmodule nötig. (Ausbau in Deutschland 2009 war bei ca. 3,8 GWp)
Dass solch eine große Masse an Modulen nicht über Nacht installiert werden kann ist selbst der EPIA klar. Aber unter bestimmten Randbedingungen ist laut der Studie ,,SET for 2020 study" ein europaweiter Ausbau auf bis zu 390 GWp möglich.
(SOE)
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