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Hier kocht der Chef

 

05. Jun 2014

Wir haben jetzt schon zu viel ├ľkostrom

Photovoltaik, Solarstrom, Sonnenstrom, Klima,

L├╝gen lassen sich leichter verbreiten als die Wahrheit.

Fritz Vahrenholt, Aufsichtsratsvorsitzender von RWE Innogy: "Derzeit verschenken wir gro├če Mengen Strom in die Nachbarl├Ąnder."Wie das, Herr Vahrenholt? An keinem einzigen Tag haben die gr├╝nen Kraftwerke mehr Strom produziert als Deutschland verbrauchte. Im Jahresdurchschnitt deckten sie 23,4 Prozent des Bedarfs. Dagegen lieferten Braunkohlekraftwerke so viel Strom wie nie seit der Wiedervereinigung - fast zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Die klammen Betreiber wie RWE oder Eon lassen ihre hochrentablen, aber klimasch├Ądlichen Anlagen laufen, wann immer es geht. Also: Diese Kohlestromschwemme bewirkt, dass Deutschland im vergangenen Jahr an 80 Prozent aller Tage Strom in Nachbarl├Ąnder exportiert hat, insgesamt 33 Milliarden Kilowattstunden. Dabei springt ├╝brigens f├╝r die Versorger eine Menge Geld heraus: 2012 haben sie durch den Export├╝berschuss... weiter lesen

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05. Jun 2014

Die Energiewende kommt viel zu schnell

Photovoltaik, Solarstrom, Sonnenstrom,

L├╝gen lassen sich leichter verbreiten als die Wahrheit.

Vorgetragen von Sigmar Gabriel, SPD, Bundesminister f├╝r Wirtschaft und Energie: "Man kann nicht zeitgleich aus Atom und aus Kohle aussteigen."   Hier tut Gabriel so, als wolle irgendjemand s├Ąmtliche konventionellen Kraftwerke ├╝ber Nacht abschalten. Das ist schlicht Unsinn. Der Atomausstieg erfolgt per Gesetz bis zum Jahr 2022. Dann m├╝ssen die letzten drei Meiler vom Netz gehen. Und dann, also erst in acht Jahren, k├Ânnte auch die letzte Kraftwerkskohle vergl├╝hen. Den Weg dorthin haben renommierte Experten schon mehrfach schl├╝ssig vorgezeichnet, zuletzt Matthias Willensbacher, Chef von Juwi, das das weltweit gro├če ├ľkokraftwerke plant und baut. Nach seinem Plan k├Ânnte man die deutsche Energieversorgung radikal dezentralisieren und in B├╝rgerhand bringen. Ein intelligentes Netzwerk aus Sonne, Wind, Biogas und Blockheizkraftwerken,... weiter lesen

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05. Jun 2014

Windkraft rechnet sich nur im Norden

Photovoltaik, Solarstrom, Sonnenstrom,

L├╝gen lassen sich leichter verbreiten als die Wahrheit.

Angela Merkel, CDU, Bundeskanzlerin: "Wir k├Ânnen nicht ├╝berall gleicherma├čen Windenergie haben, sondern der Ausbau der Windenergie muss da stattfinden, wo er am kosteng├╝nstigsten ist."   So reden Renditej├Ąger, die am liebsten riesige Windparks ins Meer oder an die d├╝nn besiedelten K├╝sten bauen, wo der Wind kr├Ąftig bl├Ąst und die saftigsten Gewinne flie├čen. Deutschland braucht aber Windstrom dort, wo Energie gebraucht wird. Das funktioniert inzwischen gut: Es gibt Windm├╝hlen mit langen Rotorbl├Ąttern und kleinen Generatoren, die zwar geringere Gewinne abwerfen, aber selbst beim lauesten L├╝ftchen im Neckartal oder in Niederbayern noch Energie liefern. Zuverl├Ąssige Grundlast also. Windstrom an Land rechnet sich inzwischen fast ├╝berall in Deutschland - unbegreiflich, warum Energieminister Gabriel ausgerechnet hier heftig auf... weiter lesen

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05. Jun 2014

Die Kosten laufen aus dem Ruder

Photovoltaik, Solarstrom,

L├╝gen lassen sich leichter verbreiten als die Wahrheit.

Vorgetragen von Michael Schmidt, Europa-Chef von BP: "Die Energiewende wird viel teurer, als bislang bekannt ist."   Es gibt ├╝berhaupt keine bekannte, unumstrittene Zahl, wie viel die Energiewende kostet. Ex-Umweltmini-ster Peter Altmaier sch├Ątzte mal eine Billion Euro - die Gr├╝nen halten das f├╝r viel zu hoch gegriffen. Klar ist aber: Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird es am allerteuersten. 2012 hat Deutschland 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung aufbringen m├╝ssen, um die ├ľl-, Gas- und Kohlelieferungen f├╝r die Energieversorgung bezahlen zu k├Ânnen. Jahresrechnung aller Importe: 93,5 Milliarden Euro. Summiert man diesen Betrag bis 2050 - dem von der Regierung ausgerufenen Zieljahr der Energiewende - mit der ├╝blichen Preissteigerung von drei Prozent, steht den Deutschen ohne den Umstieg auf eigene Energiequellen ein Gesamtbetrag... weiter lesen

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05. Jun 2014

Dem Klima w├Ąre anders besser geholfen

Photovoltaik, Solarstrom,

L├╝gen lassen sich leichter verbreiten als die Wahrheit.

Vorgetragen von: Johannes Teyssen, EON-Chef: "Mit den Subventionen, die wir verschwenden, k├Ânnten wir wahrscheinlich Gas fast umsonst abgeben. Und das Ergebnis k├Ânnte f├╝r das Klima noch besser ausfallen!"   Als gelernter Volkswirt wei├č es Gash├Ąndler Teyssen nat├╝rlich besser: Die "Subventionen" f├╝r Erneuerbare Energien, also die EEG-Umlage, sind in Wahrheit Investitionen, also nicht verschwendet, sondern sie zahlen sich in einigen Jahren durch sinkende Strompreise aus, wie alle seri├Âsen Studien zeigen. K├Ąufer von Einfamilienh├Ąusern kennen das: Sie m├╝ssen zwar die ersten 20 bis 25 Jahre monatlich mehr Geld aufbringen als die ├╝bliche Miete, k├Ânnen aber sp├Ąter kostenfrei wohnen. Und auch ihre Kinder und Kindeskinder kommen in diesen Genuss. Bei gr├╝nem Strom ist es ├Ąhnlich: Die neue Infrastruktur der Kraftwerke verlangt zun├Ąchst... weiter lesen

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05. Jun 2014

Die hohen Stromkosten vertreiben die Unternehmen aus Deutschland

Photovoltaik, Solarstrom,

L├╝gen lassen sich leichter verbreiten als die Wahrheit.

Vorgetragen von G├╝nther Oettinger, CDU, EU-Energiekommissar: "Ich sage voraus: In wenigen Jahren werden wir keine Aluminiumproduktion mehr in Deutschland haben."   Die Stromkosten d├╝rften kaum als Vorwand f├╝r die Flucht eines Unternehmens durchgehen. Die energieintensiven Firmen sind von den Lasten der Energiewende weitgehend befreit. Sie m├╝ssen meist keine EEG-Umlage und andere Abgaben zahlen, was sie 2013 um rund zw├Âlf Milliarden Euro entlastete. Au├čerdem ist der Preis f├╝r Industriestrom g├╝nstig. Er sinkt seit 2011 stetig und kostet inzwischen so wenig wie 2005. Im europ├Ąischen Vergleich liegt er unter dem Durchschnitt. All diese Vorteile haben die deutsche Gro├čindustrie in der Vergangenheit im EU-Vergleich st├Ąrker gemacht, das belegt eine Studie der Gr├╝nen. So stark, dass EU-Wettbewerbskommissar Joaqu├şn Almunia jetzt... weiter lesen

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01. Feb 2011

100 Prozent EE bis 2050 sind machbar und bezahlbar, Gru├č vom Umweltrat.

Photovoltaik, Sonnenstrom, Klima,

Wege zur 100% erneuerbaren Stromversorgung. Sondergutachten des Sachverst├Ąndigenrates f├╝r Umweltfragen Januar 2011. Da steht viel Richtiges drinn. Eine gute Grundlage um sich mit den fossilen Betonk├Âpfen zu streiten. www.umweltrat.de

Es stehen auch falsche Annahmen drinn, vor allem zur Photovoltaik:Die Kostenabsch├Ątzungen auf Seite 250 Abb. 4-47 sind veraltet und entsprechen nicht dem derzeitigen Stand des EEG. In 2011 liegt die EEG Verg├╝tung f├╝r Solarstrom im besten Fall bei 28,74 EUR-Cent je kWh im schlechtesten Fall bei 21,11 EUR-Cent je kWh. In 2012 voraussichtlich bei 22,00 EUR-Cent je kWh. Die Studie rechnet f├╝r 2010 mit 44,00 EUR-cent je kWh und 2011 mit 40,00 EUR-Cent je kWh. Hier die korrigierte Grafik bei gleicher Lernkurve, die die ,,Realit├Ąten" wiedergibt: Die Analyse auf Seite 342 ff zu den regionalen und kulturellen Aspekten kommt etwas schwachbr├╝stig daher und unterschl├Ągt die Bedeutung der Demokratisierung einer Energieversorgung. Wird die Photovoltaik massakriert, und die Photovoltaik ist bisher die einzige Form der EE die einen demokratischen Ansatz... weiter lesen

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07. Jul 2010

100 Prozent ├ľkostrom sind m├Âglich

Photovoltaik, Sonnenstrom, Solarstrom, Klima,

Die komplette Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien galt bislang als frommer Wunsch. Laut Umweltbundesamt k├Ânnte das Ziel schon 2050 erreicht werden - trotz des Mehrbedarfs durch Elektroautos. von Kai Beller Berlin

Der Strom f├╝r Deutschland k├Ânnte ab 2050 nach Einsch├Ątzung des  Umweltbundesamt (UBA) komplett aus Wind, Wasser oder Sonne kommen. Das sei mit der bereits jetzt am Markt verf├╝gbaren Technik m├Âglich, sagte  UBA-Pr├Ąsident Jochen Flasbarth bei der Vorstellung einer Studie seines  Hauses. Voraussetzung seien aber fr├╝hzeitige politische Weichenstellungen: "Je fr├╝her und entschlossener wir handeln, desto mehr Zeit bleibt und f├╝r die  notwendigen technischen und gesellschaftlichen Anpassungen", sagte  UBA-Pr├Ąsident Jochen Flasbarth.Derzeit steuern erneuerbare Energien rund 17 Prozent zur deutschen  Stromversorgung bei. Die Bundesregierung will deren Anteil bis 2020 auf 30 Prozent erh├Âhen, auch um die Klimaschutzziele zu erreichen. Bislang ist die Stromerzeugung f├╝r mehr als 40 Prozent der Treibhausgasemissionen... weiter lesen

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